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Leserbrief zum Thema G8

 
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claudiaAG



Anmeldedatum: 12.03.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: So März 12, 2006 7:38 pm    Titel: Leserbrief zum Thema G8 Antworten mit Zitat

Leserbrief zu den Artikeln „Grüne: Viele Klagen über G8“ und
„Jede Woche fällt eine Schulstunde ersatzlos aus“ vom 1.2.2006 in der AZ N.26

Klassenziel verfehlt!

als Mutter eines 7.-Klässlers (erster Jahrgang G8) spricht mir der Artikel zum G8 aus der Seele! Schade, aber verständlich, dass die Diskussion zu diesem Thema etwas eingeschlafen ist. Viele Eltern haben resigniert, da weder zahlreiche Protestaktionen noch Volksbegehren an der befürchteten Situation im G8 etwas geändert haben.

Dabei wünsche ich mir nichts mehr, als dass das G8 endlich so umgesetzt wird, wie es vom Kultusministerium in seinen Broschüren angepriesen wird:

 Individuelle und begabungsgerechte Förderung der Schüler,
 Konzentration auf grundlegendes Wissen und Kernkompetenzen,
 weniger Detail- und Spezialwissen,
 Nachhaltigkeit des Erlernten, mehr Raum für Übung, Vertiefung, Vernetzung und Anwendung,
 Berücksichtigung der Entwicklungssituation der Kinder
 ein Lehrplan, der in Umfang und Stoffülle deutlich reduziert wurde

Doch wie sieht die Realität aus ?

 Lehrermangel und viel zu große Klassen, die Intensivierung in obiger Weise gar nicht erlauben

 Stundenausfälle in Rekordhöhe

 keine konkreten Pläne, wie überhaupt die Oberstufe dieses G8 aussehen wird, in welcher Form und mit welchen Inhalten die Abiturprüfung abgelegt werden soll

 Ungewissheit, wie unsere Kinder, die gleichzeitig mit den jetzigen 8-Klässlern fertig werden (Doppeljahrgang!), überhaupt einen adäquaten Studien- oder Ausbildungsplatz finden sollen

 Lehrpläne, die erst wenige Wochen vor Beginn des neuen Schuljahrs verabschiedet werden und den Stoff von 9 Jahren in 8 Schuljahre pressen

 neue, teuer bezahlte Bücher, die oft erst Wochen nach Unterrichtsbeginn von den Verlagen geliefert werden können

 übermüdete, demotivierte und gestresste Kinder, die ihre Bücher sogar noch in die Ferien mitnehmen müssen, um den Stoff einzuüben und zu vertiefen

 Eltern, die zu Hause als Hilfslehrer unterstützen, oder Nachhilfeunterricht teuer bezahlen müssen

 Vereine, die bereits drastisch die Abwanderung der G8‘ler zu spüren bekommen

 Mittagessen auf den Gängen und im Supermarkt

Statt den Eltern gezielt Veranstaltungshinweise vorzuenthalten ,sollte das Kultusministerium seine Hausaufgaben machen und für die Schulen umgehend die nötigen Rahmenbedingungen schaffen, um G8 auch schülergerecht umzusetzen. Denn nur so kann das bildungspolitische Ziel (mehr bayerische Abiturienten) überhaupt ins Visier genommen werden!
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