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Aktuelle Umfragen in den 5. Klassen und 4. Klassen zu G8

 
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HR
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BeitragVerfasst am: Di Feb 10, 2004 2:23 pm    Titel: Aktuelle Umfragen in den 5. Klassen und 4. Klassen zu G8 Antworten mit Zitat

Umfrage in den 5. Klassen
In einer repräsentativen Befragung haben sich bei 6 teilnehmenden Gymnasien (Camerloher-Gymnasium, Freising - Dom-Gymnasium, Freising - Franz-Marc Gymnasium, Markt Schwaben - Gymnasium Dorfen -Gymnasium Erding - Josef-Hofmiller-Gymnasium, Freising - Oskar-Maria-Graf-Gymnasium, Neufahrn ) mehr als 93% der betroffenen Eltern für eine Weiterführung der aktuellen 5. Klassen als G9 ausgesprochen. Das ist ein klares Votum, das auch im Sinne eines "Bestandsschutzes" berücksichtigt werden muss.
Führen Auch sie an Ihren Schulen repräsentative Umfragen zur Stimmungslage unter den betroffenen Eltern durch.
Beispiel für Umfrage (nur eine Antwort zulässig!)
1:Ich bin dafür, dass mein Kind im nächsten Schuljahr, wie von der Staatsregierung geplant, als jetzige 5. Klasse bereits in das G8 Modell aufgenommen wird.
2:Ich halte eine generelle Einführung des G8 für sinnvoll, aber erst nach einer intensiven Vorbereitungs- und Erprobungsphase.
3:Ich bin für eine Beibehaltung des neunstufigen Gymnasiums, jedoch sollte an dafür geeigneten Gymnasien ein achtstufiger Zweig angeboten werden.
4:Ich bin grundsätzlich gegen eine Verkürzung der gymnasialen Schulzeit auf 8 Jahre.

Die Eltern, Schüler und auch Lehrer kennen die Schwächen des aktuellen G9 Lehrplanes, der erst seit Beginn des laufenden Schuljahres die Grundlage des Unterrichts bildet, aus der täglichen Praxis. Fehlende Fremdsprachengrundkentnisse bei den meisten Schülern, die vorausgesetzt werden, ein Stoffumfang, der eigentlich nicht zu schaffen ist oder auch zusätzliche Themen, die von den Schülern in dieser Alterstufe noch nicht sinnvoll umgesetzt werden können sind hier nur einige Stichworte. Wenn in Englisch bis zum Halbjahr nur die Unit 2 bearbeitet werden konnte, dann ist jetzt schon absehbar, dass die 7 Units bis zum Jahresende nie abgeschlossen werden können. Und dann sool bereits die 2. Fremdsprache beginnen. Auch bei einer unveränderten Weiterführung des G9 müsste der neu eingeführte Lehrplan dringend überarbeitet werden und die aus der Praxis gewonnen Erfahrungen einfließen. Wie soll dieser Lehrplan jetzt als Basis für so eine umfassende Änderung, wie es die G8 darstellt, eingesetzt werden?
Wenn die generelle Einführung des G8 nicht verschoben werden sollte, sehen wir hier ein Umschwenken auf das Stundenmodell des "alten" G9-Lehrplanes als sinnvolle Alternative.

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Unsere Forderung 1: Weiterführung der jetzigen fünften Klassen als G9.

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Umfrage in den 4. Klassen
Aber auch die Befragung der Eltern der 4. Klassen zeigt auf, dass sich die überwiegende Mehrheit der Eltern unter den gegebenen Randbedingungen gegen eine Einführung des G8 zum Beginn des Schuljahres 2004/2005 ausgesprochen hat. Bei einer Umfrage unter den Eltern der 4. Klassen an einem Informationsabend am Gymnasium Neufahrn haben sich mehr als 82% gegen eine Einführung bereits zum kommenden Schuljahr ausgesprochen.
Führen Sie auch hier entsprechende Umfragen an Ihren Schulen durch.
Bei den Fragestellungen muss hier nur die 1 Frage aus obiger Übersicht etwas angepasst werden.

Wir halten es für unabdingbar, dass bei einer so umfassenden Reform alle beteiligten Lehrer, Eltern, Schülern und auch Kostenträger gemeinsam ein realistisches Konzept erarbeiten können. Erst wenn die gravierendsten Probleme (Lehrplan!! ; räumliche, materielle und organisatorische Randbedingungen and den Schulen, ein definitive Zusage der Schulträger über die Finanzierung von erforderlichen Maßnahmen und realistische Termine) gelöst worden sind, halten wir eine erfolgreiche Einführung für möglich. Und das wird im günstigsten Fall mindestens noch 2 bis 4 Jahre dauern!
Was nützen die in den Raum gestellten Fördermittel in Höhe von 600-900 Mio, wenn keine Kommune in der Lage ist, die fehlenden 10% selbst aufzubringen? Hier muss auch die gesetzliche Grundlage für die Förderung geändert werden.

Wie kann man die Verkürzung der Ausbildungszeiten als ausschlaggebenden Grund anführen, wenn durch die jetzt vorgesehenen Reformen die Anzahl der Schüler, die es überhaupt bis zum Abitur schaffen werden, nach Meinung der meisten Eltern und auch Lehrer deutlich abnehmen wird? Und auch die verlorenen Jahre durch wiederholte Klassen, wird uns sicher keinen Schritt dem vorgesehenen Ziel näher bringen.
Wir wollen die Qualität der Bayrischen Gymnasien nicht durch kurzfristige anberaumte Reformen, die in keinster Weise mit den Praktikern aus den Schulen abgestimmt worden sind, auf Spiel setzten.

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Unsere Forderung 2: Verschiebung der flächendeckenden Einführung des G8.
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Kontakt: HaraldRenz@foerderverein-omg.de
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